
Rohrleitungsbau
Rohrleitungs- und Anlagenbau aus Heiningen
Für Kommunen, Infrastruktur, Industrie und Gewerbe. Neubau, Erweiterung und Instandsetzung.
Projekt anfragenVom Leitungsabschnitt bis zum Anlagenteil
Der Rohrleitungs- und Anlagenbau ist die Seite unseres Betriebs, die kaum jemand sieht: Leitungsnetze, Verteiler und Anlagenteile für kommunale und gewerbliche Auftraggeber.
Wir verarbeiten Stahl, Edelstahl, Kupfer und Kunststoff und arbeiten dort, wo es nötig ist, abschnittsweise im laufenden Betrieb.
- Kommunen und Infrastrukturprojekte
- Industrie und Gewerbe
- Schweiß- und Pressverbindungen
- Instandsetzung im laufenden Betrieb

Rohrleitungsbau: Ihre Fragen, unsere Antworten
Rohrleitungs- und Anlagenbau ist Projektgeschäft, kein Katalogprodukt. Wir bauen Leitungsnetze, Verteiler und Anlagenteile für Kommunen, Infrastruktur, Industrie und Gewerbe, verarbeiten Stahl, Edelstahl, Kupfer und Kunststoff und setzen Bestandsanlagen instand, wo möglich abschnittsweise im laufenden Betrieb. Der größte Teil des Aufwands steckt fast immer in der Einbindung in vorhandene Technik und im geforderten Prüf- und Dokumentationsumfang, nicht in der Länge der Leitung. Beides klären wir vor dem Angebot. Die ausführlichen Antworten zu Werkstoffen, Regelwerken, Prüfungen und Ablauf finden Sie unten.
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Für wen arbeiten Sie im Rohrleitungsbau?
Vor allem für öffentliche Auftraggeber, Kommunen und Infrastrukturprojekte sowie für Gewerbe und Industrie in der Region. Das reicht von einzelnen Leitungsabschnitten bis zu kompletten Anlagenteilen, einschließlich Instandsetzung im laufenden Betrieb.
Welche Werkstoffe verarbeiten Sie?
Stahl, Edelstahl, Kupfer und Kunststoff, jeweils mit den passenden Verbindungstechniken vom Schweißen über Pressen bis zu geschraubten Verbindungen. Welcher Werkstoff sinnvoll ist, hängt von Medium, Druckstufe, Temperatur und Umgebung ab.
Übernehmen Sie auch Instandsetzung im Bestand?
Ja, das ist ein erheblicher Teil dieser Arbeit. Bestandsanlagen sind selten dokumentiert wie geplant, deshalb beginnt jedes Projekt mit einer Aufnahme vor Ort. Wo möglich arbeiten wir abschnittsweise, damit der Betrieb weiterlaufen kann.
Wie läuft ein Projekt ab?
Aufnahme vor Ort, Abstimmung der technischen Anforderungen, Angebot, Terminplanung mit allen Beteiligten, Ausführung und Abnahme mit Dokumentation. Bei öffentlichen Auftraggebern richten wir uns nach dem jeweiligen Vergabe- und Abnahmeverfahren.
Arbeiten Sie auch außerhalb des Landkreises?
Für Projekte im Rohrleitungs- und Anlagenbau ja, das Einsatzgebiet ist hier größer als bei Privatkunden. Sprechen Sie uns mit Ihrem Vorhaben an, dann sagen wir Ihnen, ob wir es abbilden können.
Wer ist Ihr Ansprechpartner für Ausschreibungen?
Ansprechpartner ist Stefan Unrath direkt. Für Anfragen zu Ausschreibungen nutzen Sie das Formular auf dieser Seite oder rufen Sie an, dann klären wir kurz die Eckdaten und Sie erhalten die nötigen Unterlagen.
Welche Regelwerke gelten im Rohrleitungs- und Anlagenbau?
Welches Regelwerk greift, entscheidet die Anwendung, nicht der Betrieb. Für industrielle Rohrleitungen ist die Normenreihe DIN EN 13480 die übliche Grundlage, für Trinkwasser- und Gasleitungen kommen die Arbeitsblätter des DVGW hinzu, und bei druckführenden Anlagenteilen spielt zusätzlich die Betriebssicherheitsverordnung eine Rolle. Bei öffentlichen Auftraggebern ist die VOB der vertragliche Rahmen. Welche Anforderungen für Ihr Projekt gelten, klären wir vor dem Angebot, damit später niemand über den Prüfumfang diskutieren muss.
Wie werden Schweißnähte geprüft und dokumentiert?
Die Grundlage ist immer die Schweißnaht-Sichtprüfung und anschließend eine Druck- beziehungsweise Dichtheitsprüfung der fertigen Leitung. Verlangt die Anwendung eine höhere Prüfstufe, kommen zerstörungsfreie Verfahren wie Durchstrahlungs- oder Ultraschallprüfung dazu, die eine anerkannte Prüfstelle übernimmt. Was geprüft wird, legen wir gemeinsam mit dem Auftraggeber vor Ausführungsbeginn fest. Sie bekommen die Prüfergebnisse als Teil der Abnahmedokumentation, nicht als lose Zettel im Nachgang.
Wie kalkulieren Sie ein Angebot im Rohrleitungsbau?
Nicht nach laufenden Metern. Der Aufwand steckt fast nie in der geraden Strecke, sondern in Einbindungen in den Bestand, Werkstoffwechseln, beengten Verhältnissen, Abhängigkeiten von anderen Gewerken und im Prüf- und Dokumentationsumfang. Deshalb beginnt jedes Angebot mit einer Aufnahme vor Ort. Wo Bestandsunterlagen fehlen oder erkennbar nicht dem gebauten Zustand entsprechen, sagen wir das offen und weisen die betroffenen Positionen getrennt aus, statt ein Risiko still in den Preis zu rechnen. Für die spätere Instandhaltung nennen wir die Konditionen direkt mit.
In welcher Region führen Sie Rohrleitungsbau aus?
Der Schwerpunkt liegt im Landkreis Göppingen, unter anderem in Göppingen, Eislingen, Uhingen, Ebersbach an der Fils, Geislingen an der Steige und Rechberghausen. Für Projekte im Rohrleitungs- und Anlagenbau ist das Einsatzgebiet aber größer als bei Privatkunden, anders als bei den übrigen Leistungen unter Einsatzgebiet. Der Grund ist die Struktur solcher Aufträge: sie laufen über Wochen mit fester Terminplanung statt über kurze Einsätze, so dass die Entfernung eine kleinere Rolle spielt als die Verfügbarkeit. Sprechen Sie uns mit Ihrem Vorhaben an, dann sagen wir Ihnen, ob wir es abbilden können.
Welche Rolle spielt das DVGW-Regelwerk bei Gas- und Trinkwasserleitungen?
Für Gas- und Trinkwasserleitungen ist das Regelwerk des DVGW der Maßstab, an dem sich Planung, Ausführung und Prüfung messen lassen müssen. Es beschreibt die allgemein anerkannten Regeln der Technik für diesen Bereich, und Verweise darauf finden sich sowohl in Verordnungen als auch in praktisch jeder Ausschreibung. Praktisch entscheidet es über die zulässigen Werkstoffe und Verbindungstechniken, über die Anforderungen an das ausführende Personal und über Art und Umfang der Prüfungen vor der Inbetriebnahme. Für industrielle Rohrleitungen außerhalb dieses Bereichs ist stattdessen die Normenreihe DIN EN 13480 die übliche Grundlage. Welches Regelwerk greift, entscheidet die Anwendung und nicht der Betrieb.
Wie wird eine neue Leitung geprüft, bevor sie in Betrieb geht?
In mehreren Schritten, und keiner davon ist optional. Zuerst wird die Leitung einer Dichtheits- und Druckprüfung unterzogen, deren Prüfdruck und Prüfdauer sich nach dem Medium und der Druckstufe richten. Danach folgt bei Trinkwasserleitungen die Spülung, bei der die Leitung mit definiertem Volumenstrom freigespült wird, bevor sie an das Netz geht. Alles wird protokolliert, und dieses Protokoll ist Teil der Abnahme, nicht Beiwerk. Bei Schweißnähten kommt die Prüfung der Nähte hinzu, deren Umfang das jeweilige Regelwerk vorgibt. Der Aufwand für diese Schritte gehört von Anfang an in die Terminplanung, weil sich ein Prüfergebnis nicht beschleunigen lässt.
Was bedeutet Nahwärme, und wer baut die Leitungen dafür?
Bei einem Nahwärmenetz erzeugt eine zentrale Anlage Wärme und verteilt sie über gedämmte Leitungen an die angeschlossenen Gebäude, die dann keinen eigenen Wärmeerzeuger mehr brauchen. Solche Netze entstehen derzeit im Zuge der kommunalen Wärmeplanung, mit der jede Gemeinde festlegt, welche Gebiete künftig über ein Netz und welche dezentral versorgt werden sollen. Der Leitungsbau dafür ist klassischer Rohrleitungsbau: Trassenführung, Verbindungstechnik, Einbindungen in den Bestand und die Übergabestationen in den Gebäuden. Für Hauseigentümer ist die Planung der Gemeinde vor allem deshalb wichtig, weil ein Netzanschluss und eine eigene Wärmepumpe sich gegenseitig ausschließen und die Entscheidung für Jahrzehnte gilt.
Können Sie bei laufendem Betrieb arbeiten?
In vielen Fällen ja, und bei Kommunen und Gewerbe ist es eher die Regel als die Ausnahme, weil sich eine Versorgung selten für Wochen abschalten lässt. Möglich wird das durch abschnittsweises Arbeiten: die Trasse wird in Teilstücke zerlegt, jedes Stück wird vorbereitet, eingebunden, geprüft und wieder in Betrieb genommen, bevor das nächste beginnt. Die eigentlichen Umschaltungen werden in abgestimmte Zeitfenster gelegt. Der Preis dafür ist Aufwand: mehr Einbindungen, mehr Prüfungen, mehr Koordination. Das gehört in die Kalkulation und in die Terminplanung, und wir sagen es vorher, statt es später als Nachtrag zu stellen.
Welche Unterlagen brauchen Sie für ein Angebot?
Was vorhanden ist, hilft, und was fehlt, ist kein Hindernis. Nützlich sind Bestandspläne oder Schemata, Angaben zu Medium, Druckstufe und Temperatur, die vorgesehene Trassenführung sowie alles, was den Zugang betrifft, also beengte Verhältnisse, Arbeitshöhen oder Sperrzeiten. Bei öffentlichen Auftraggebern kommen die Ausschreibungsunterlagen mit dem jeweiligen Leistungsverzeichnis dazu. Liegt nichts davon vor, beginnen wir mit einer Aufnahme vor Ort, denn das ist bei Bestandsanlagen ohnehin der Normalfall. Ansprechpartner für Ausschreibungen ist Stefan Unrath direkt, die Eckdaten klären wir kurz über das Kontaktformular oder telefonisch.
Wie werden Leitungen gegen Korrosion und Wärmeverlust geschützt?
Über die Werkstoffwahl, den Korrosionsschutz und die Dämmung, und diese drei hängen zusammen. Welcher Werkstoff sinnvoll ist, entscheidet das Medium: was für Trinkwasser zugelassen ist, passt nicht automatisch zu einem industriellen Prozessmedium. Erdverlegte Stahlleitungen erhalten zusätzlich einen Umhüllungsschutz, dessen Unversehrtheit vor dem Verfüllen geprüft wird, denn eine schadhafte Stelle ist später nur mit Aufgrabung erreichbar. Die Dämmstärke richtet sich bei wärmeführenden Leitungen nach den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes, bei kaltgehenden Leitungen geht es umgekehrt darum, Tauwasser zu vermeiden. Beides gehört in die Planung und nicht an das Ende der Baustelle.
Weitere Leistungen für Gewerbe und Kommunen
Rohrleitungsbau ist selten ein Einzelgewerk. Meist hängen Heizungstechnik, Wasserqualität und die spätere Wartung mit am selben Projekt.
Heizungstechnik für größere Objekte
Vom Heizraum bis zur Übergabestation, geplant und gebaut aus einer Hand.
Wasserqualität im Leitungsnetz
Enthärtung, Filtration und Schutz vor Kalkschäden in Bestandsleitungen.
Instandhaltung nach der Übergabe
Wartungsverträge und Kundendienst, auch für gewerbliche Anlagen.
Projekt oder Ausschreibung anfragen
Wir melden uns in der Regel noch am selben Werktag bei Ihnen zurück.
Lieber direkt sprechen? 0176 40447123
